Die Szene liest - Part VI: „Das Grauen und das Licht“

Eine apokalyptische Lesung mit schräger Musik am 11. Mai in der p.m.k. mit Ralf Emberger und Stefan Lichtenegger. Beginn: 20:00.

Geschnetzeltes Poesiegemetzel von Ralf Emberger, der mit finsterer Miene und theatralischen Gesten Ungustiöses, Unglaubliches, Radikales und Dunkelschwarzhumoriges in den leeren, sinnlosen Äther hineinschreit, garniert mit kakophoner Redundanzmusik von Stefan Lichtenegger. Nichts für schwache Mägen,  Schöngeister, oder Wohlfühlohren, aber genau richtig für wohlstandsverwahrloste Urbanoslackerinnen und –slacker und natürlich ganz besonders und überhaupt - für Euch!
Vorgestellt wird auch das Comicfanzine Katzenpost, des Künstlerinnen- und Künstlerkollektivs fatcatamocat.

„Ralf Emberger, geboren 1980 in Bregenz, tingelt seit Jahren durch die übelsten Kaschemmen Wiens und liest und schreit mit finsterer Miene und theatralischen Gesten radikal Trauriges, ungustiös Bitterböses und  verrucht Dunkelschwarzhumoriges in den leeren, sinnlosen Äther. Er fabriziert seine Schmutz- und Schundliteratur extra für das Fanzine "Katzenpost", die Website fatcatamoc.at und seine Leseperformances. Er arbeitete bereits mit unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstlern, wie Sir Tralala, Nino aus Wien, Natalie Ofenböck, Stefan Albert, Thomas Reimer. Zur Zeit begleitet ihn Stefan Lichtenegger.
 
Stefan Lichtenegger spielte 30 Jahre Bass in zahllosen Jazz- und Rockgruppen in Österreich und der Schweiz. 2010 startete er mit Gitarre und Gesang unterschiedliche Duoprojekte. Mit Sascha Kato spielte er rotzige Punk-Chansons, für Sängerin Hanna Palme bearbeitete er weiterhin den Bass, mit Wolf Ratz pflegt er die Fusion von Neuem  Wiener Lied, Latin und Blues und begleitet auch gerne bei Lesungen den Dichter Rudolf Kraus und Ralf Emberger. Lieblingskind ist sein Duo "Das Licht", wahrscheinlich das einzige in Österreich, das Acoustic Crossover mit Konzertharfe spielt. 2014 erschien die CD "Nichts lieber als die Sonne". Bei der Zusammenarbeit mit Ralf Emberger schätzt er die Möglichkeit zur freien Improvisation, das Experimentieren mit Sprache und Klängen und die musikalische Reaktion auf Text und schauspielerisches Agieren.
 
Gemeinsam bilden sie das Duo „Das Grauen und das Licht“ und bieten dem Publikum apokalyptische Lesungen mit seltsamer Musik und einer gesunden Portion Aktionismus. Es könnte orgiastisch werden!“

Emberger und Stefan LichteneggerEmberger und Stefan Lichtenegger

 

 

DIAMETRALE – Experimental Film Festival

Am 8. April findet das erste Experimentalfilmfestival DIAMETRALE von Los Gurkos und dem Kulturkollektiv Contrapunkt im Leo Kino statt. Nach dem Festival spielen Clastah, Istari Lasterfahrer und Worsel Strauss LIVE in der p.m.k. Beginn 17:00 Leo Kino - Konzerte ab 21:30 in der p.m.k.

Das Absurde, einst geschaffen durch traumberauschte Visionär<3Innen, nun besetzt von post-fak(t)ischen Zwitsch#@€n, wollen wir pupillenerweiternd und ohrenbetäubend mittels Flimmern, Bass und Glitch zurückerobern! Vorhang auf für das erste Experimentalfilmfestival Österreichs, die DIAMETRALE. Nach dem Eintauchen in unkonventionelle Bildwelten (Leokino) verführen abseitige Elektrowellen zum Synchronschwimmen nach Absurdistan aka. unser aller Lieblingsbogen p.m.k.

...ich wollte nicht nur in eine andere Richtung,
ich wollte in die entgegengesetzte Richtung... (TB)


Psychedelic Cumbia Breaks & Gabba Dub Acid from Outter Space – CLASTAH zielen auf Hirn, Hüfte, Fingernägel. Dabei formiert sich – wie einst Sternenstaub zu Planeten – die zappelnde Keimzelle für die  herrschaftsfreie Weltgesellschaft . Discommunism strikes back!

Junglistic Acid Dub & Deviant Dance Music bieten die 1000 scheppernden Mülltonnen Gottes.  ISTARI LASTERFAHRER reißt Harmonieverhältnissen ein, experimentiert mit Basstiefbohrungen und verschiebt klangliche Kontexte ins Unerhörte.

WORSEL STRAUSS lätutet den Reigen der Ruchlosen mit Avant Electronica, Future Industrial & Modular Pop ein. Zwischen Performanz und Automatisierung stellt sich die Frage nach der Autorschaft inmitten von Buchlasynths und selbstgenerierenden Stampftanztracks.

Die DIAMETRALE feiert das Absurde, denn „die Absurdität ist der einzig mögliche Weg.“ (TB)

CLASTAH - Psychedelic Cumbia Breaks & Gabba Dub Acid from Outter Space

Seit 2007 besteht das Duo aus Istari Lasterfahrer (Musik und Maschinen) und Classless Kulla (Stimme und Texte). Bei ihrem ersten Release NEIN, NEIN DAS IST NICHT DER KOMMUNISMUS war Classless Kulla noch der trampende Beifahrer in Istari Lasterfahrers Klapperkiste. Es folgten die beiden Alben WIR HATTEN DOCH WAS VOR und AUF- & ZUSTÄNDE und mit dem vierten Album DEAD STARS dann die Umbenennung in den zusammengedampften Projektnamen CLASTAH.

Musikalisch geht es hier eher unstringent bis experimentell voran, wenn auch ein Flirten mit der Popmusik nicht abzustreiten ist. Textlich wird unaufgeregt für eine klassenlose, herrschaftsfreie Weltgesellschaft geworben. Hauptsächliche Zielkörperteile: Hirn, Hüfte, Fingernägel.

http://clastah.space/
https://www.facebook.com/clastah

CLASTAH
CLASTAH


ISTARI LASTERFAHRER - Junglistic Acid Dub & Deviant Dance Music

Die 1000 Scheppernden Mülltonnen Gottes, Istari Lasterfahrer, arbeitet seit den 90er Jahren an dem einreissen von Harmonieverhältnissen, experimentellen Bass Tiefbohrungen und dem verschiebenden von Klanglichen Kontexten. Veröffentlichte Musik auf Labels wie Dhyana Records, Complication #27, Sprengstoff Recordings, Cavage, Marasm, Artcore Recordings, Mental Ind, Watch & Pray sowie auf seinem eigenen Label Sozialistischer Plattenbau.

Strictly Hardcore

http://istari.sozialistischer-plattenbau.org/
https://www.facebook.com/istari.lasterfahrer

WORSEL STRAUSS - Avant Electronica/Future Industrial/Modular Pop

Worsel Strauss is a Frankfurt, Germany, based recording and performing artist. Having worked under various monikers in the past, these days most of his work is centered around modular synthesizers.
In a psychological sense, the act of taking control could be considered a response to fear. Human beings have different responses to fear, amongst them aggression, escape, withdrawal into isolation, and the exertion of control. Giving up control seems as difficult as taking control of things, while losing control typically is not desired.

WORSEL STRAUSS
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