1.5.2019 Aktionstag gegen Rassismus


Gemeinsam mit der Initiative d)ort, laden wir in die Vogelweide/ dem Waltherpark zum Aktionstag gegen Rassismus - Gedenken an die Ermordung von Marcus Omofuma - ein.

Am 1. Mai jährt sich die Ermordung von Marcus Omofuma zum 20. Mal. Marcus Omofmua ist während einer gewaltsamen Abschiebung von Österreich nach Nigeria ermordet worden. Er wurde am Sessel des Flugzeuges mit einem Klebeband „fixiert“  und erstickte folglich. Wir wollen diesen Tag nützen um an Marcus Omofuma’s Tod zu erinnern, aber auch ein Zeichen gegen die gegenwärtige rassistische Politik in Österreich zu setzten. EU-weit befindet sich Österreich in der Statistik für alltagsrassistische Beleidigungen und Übergriffe weiterhin im Spitzenfeld. Eine aktuelle Bundesregierung, die sich damit brüstet, die Einreise für schlechtergestellte Geflüchtete endlich dauerhaft erschwert zu haben, passt in diesem Kontext gut ins grauenhafte Bild. Und das ist nur eines von vielen Beispielen der gegenwärtigen rassistischen Politik in Österreich. Der Aktionstag gegen Rassismus am 1. Mai wird gemeinsam von der Initiative d)ort und dem Kulturkollektiv Contrapunkt organisiert.  Ab 15:00 Uhr werden wir gemeinsam vor Ort in der Vogelweide über Rassismus sprechen, feiern und ein Zeichen gegen Ausgrenzung und rassistische Strukturen setzen. Es wird einen Vortrag geben. Zusätzlich werden wir euch mit Leckereien für den Gaumen und auch für die Ohren verwöhnen, um diesen Tag zu nützen und gemeinsam ein Zeichen gegen den alltäglichen rassistischen Wahnsinn zu setzten!

„Marcus Omofuma starb, weil sein Mund verklebt und der Körper gefesselt wurde!“

PROGRAMM:
13 Uhr bis 15 Uhr Workshop von und mit Persy-Lowis Bulayumi

Der gebürtige Kongolese ist Österreicher. Punkt.
Je nachdem mit welcher Brille Leser*innen den vorangehenden Satz betrachten ergibt sich hieraus bereits das Spannungsfeld in welchem Bulayumi seine Tätigkeit eingebettet sieht. Konkret geht es um Identität und den mit ihr in Wechselwirkung stehenden Phänomenen. Persy-Lowis Bulayumi lebt in Wien und ist dort neben seiner Tätigkeit in der Schwarzen Frauen Community und der IDB – Initiative für ein diskriminierungsfreies Bildungswesen als Pädagoge, Coach, Trainer sowie Berater tätig.

Der versteckte Rassist – Wie wir uns des Wolfs in unseren Reihen bewusst werden
Dieser Workshop lebt von der offenen und ehrlichen Partizipation der Teilnehmer*innen. Gemeinsam wollen wir anhand unterschiedlichster Methoden aus der Aufstellungsarbeit, dem Psychodrama, Gedankenreisen und einfachen Spielen einen Schritt weit in die Selbst- bzw. Fremderfahrung eintauchen. Ziel ist es sich eigener Handlungs- und Gedankenmuster bewusst zu werden um ihnen in radikaler Selbstverantwortung begegnen zu können. Des Weiteren soll der Workshop gerade Expert*innen in unterstützenden und begleitenden Berufen ermöglichen sich in einem sicheren Rahmen der Brille ihres Klientels zu nähern. Dieser Workshop richtet sich an Expert*innen aus den Bereichen Soziales, Bildung und Gesundheit. Bereichsferne Interessent*innen sind herzlich willkommen. Die Teilnehmer*innenanzahl ist auf 15 Teilnehmer*innen beschränkt. Bei erhöhtem Interesse  werden nach Absprache mit dem Workshopleiter drei weitere Plätze angeboten.


Ab 15:00 Uhr in der Vogelweide gemütliches zusammen kommen

16 Uhr bis 18 Uhr Siebdruckstation

"Support the cause -  print your tshirt!"

Vorbereitete rassismuskritische Motive werden zum Drucken zur Verfügung stehen. Nimm dein Tshirt/Tasche mit. Such dein Motiv aus und los gehts. Für Kinder und Erwachsene.

Ab 18:00 Uhr Vortrag mit anschließender Diskussion von und mit Persy-Lowis Bulayumi

Spannungsfeld Rassismus – Wovon reden wir denn überhaupt?
Begriffe wie Rassismus oder Rassist kennt jeder schnell einmal, doch wissen wir wirklich alle was hiermit gemeint ist? Gibt es ein kollektives Verständnis von Rassismus? Auf welchen Ebenen wirkt Rassismus und wie können wir rassistische Strukturen sowie rassistisches Handeln identifizieren? Warum ist es gerade in professionell unterstützenden und begleitenden Berufen fahrlässig sich rassistischer Dynamiken nicht bewusst zu sein? Und warum haben wir letzten Endes Angst als Rassist*innen bezeichnet zu werden? Mitzuhilfenahme der aus dem Publikum kommenden Wortmeldungen will Bulayumi nach einem kurzen Überblick über die rassismuskritische Szene in Wien sowie dem Abstecken eines Rahmens in Bezug auf das Thema Rassismus, versuchen den zuvor genannten Fragen auf den Zahn zu fühlen.

Dazwischen Musik und leckeres Essen!!!

Kommt vorbei und zeigt, dass wir viele sind!!!

Teilt bitte auch diese Veranstaltung über eure Kanäle und bewerbt die Veranstaltung bitte!!!

Wir freuen uns auf Euch!!!

Make racists afraid again!!!

Freiwillige Spenden sind erwünscht!!!

8.5.2018 Philosophische Praxis in der p.m.k.

Im Rahmen der NACHT DER PHILOSOPHIE
Einmal jährlich wird von der Gesellschaft für angewandte Philosophie österreichweit die „Nacht der Philosophie“ veranstaltet. Heuer findet dazu zum ersten Mal eine Veranstaltung in der p.m.k. statt. Philosophische Inhalte werden kreativ aufbereitet und Bezüge zum eigenen Leben hergestellt. Eingeladen wird zum Mitdenken und zum Mitdiskutieren. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Abend gefüllt mit Philosophischer Praxis.

Weitere Veranstaltungen zur Nacht der Philosophie in Innsbruck im Theatercafé, openspace und am Inn.
Näheres zum Programm: www.gap.or.at
Eintritt frei

Programm @p.m.k.: Verein zur Förderung Philosophischer Praxis
Beginn: 19:00 Uhr

Ing. Gebhard Oberlechner, BA (Akademischer Philosophischer Praktiker)
„Umfangen von Atmosphäre - Eine Installation.“ Was nehmen wir wahr? In dieser Installation werden Atmosphären mittels elektronischer Musikproduktion und vom Akkordeonisten FLORIAN OBERLECHNER hergestellt. Beispielhaft kommen Techniken der Visualisierung zum Einsatz. Hat unser Veranstaltungsort eine Atmosphäre? Architektur, Design, Politik, Menschen, Natur? Was denkst du?

20:15 Uhr   
Mag.a Sonja Dörfel (Akademische Philosophische Praktikerin)
„Sehnsucht“
... nach dem Fremden, Anderen, Vertrauten, Entfernten? Sehnen wir nach dem Nochnicht, Nichtmehr – oder nach einem unmittelbaren Jetzt? – Ist es ein Verlangen, ein Begehren oder der Wille zu wissen, was man will?
Im gemeinsamen Gedankenaustausch zwischen Gespräch und Wahrnehmung geht es darum, dem rätselhaften Wesen der Sehnsucht eine „blaue Stunde“ zu widmen. In dieser dürfen Sehnsüchte aller Art zu Wort kommen.
philosopraktik.de

21:30 Uhr   
Dr. Michael Seidel (Rechtsanwalt, Philosophischer Mediator)
„Beim Wort genommen“
… werden Begriffe wie „praktische Philosophie“ oder „Philosophische Praxis“. Dies geschieht auch unter Bezugnahme auf die beiden weiteren Präsentationen des Abends „Atmosphäre“ (Installation) und „Sehnsucht“.
Als langjähriger Rechtsanwalt und philosophischer Mediator, sowie als mehrfacher Vater und Großvater bin ich vor allem „Praktiker“. Die Liebe zum selbständigen Denken, zum Fragenstellen, zum Zuhören und zum partnerschaftlichen Gespräch führten mich stehts näher zum Mitmenschen. Lasst uns diese Praxis an diesem Abend teilen. Die verwendeten Hilfsmittel und Schauobjekte werden Sie überraschen. Überraschen Sie uns mit Ihrem Besuch! Wir werden einen interessanten gemeinsamen Abend bei der Nacht der Philosophie erleben. Sie können mich beim Wort nehmen!


Hosted by kulturkollektiv contrapunkt

 

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